Haarausfall
Haarverlust, insbesondere bei Frauen, kann viele höchst
unterschiedliche Ursachen haben.
Sehr häufig ist Haarausfall ca. 2-3 Monate nach einer Geburt,
bedingt durch die hormonelle Umstellung. Häufig findet sich
Haarausfall bei Mangel an Eisen, Zink, Biotin (Vitamin H) und weiteren
Spurenelementen sowie bei Erkrankungen der Schilddrüse.
Sonderformen des Haarausfalls sind der männlich bedingte Haarausfall
bei Frauen, bedingt durch eine vermehrte Ansprechbarkeit der Haarfollikel
auf das männliche Hormon Testosteron, hier insbesondere bei
Hormonstörungen und in/ nach der Menopause.
Auch bestimmte Hauterkrankungen wie Knötchenflechte (Lichen
ruber), Lupus erythematodes, Pilzerkrankungen der Kopfhaut sowie
bestimmte entzündliche Erkrankungen der Haarfollikel führen
zu einem Haarverlust, teils auch zu einer nicht mehr behebbaren
Schädigung der Haarwurzeln.
In all diesen Fällen führen wir eine gründliche
Diagnostik mittels entsprechender Laboruntersuchungen, Haarwurzeluntersuchung
und gegebenenfalls auch Entnahme einer Hautprobe zur Untersuchung
in einem Speziallabor (histologische Untersuchung) durch. Nach Vorlage
aller Ergebnisse werden wir Sie über die möglichen Therapiemaßnahmen
beraten.
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